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    Shopify und lexoffice verbinden – Anleitung 2026 | zrapp

    Mai 2026
    zrapp-Team
    Integration

    Shopify mit lexoffice verbinden: Alle Methoden, Schritt-fuer-Schritt Anleitung und Tipps zu Steuern, OSS und DATEV.

    Inhaltsverzeichnis


    Du betreibst einen Shopify-Shop und nutzt lexoffice für die Buchhaltung? Dann weißt du: Bestellungen manuell übertragen, Rechnungen einzeln anlegen und Steuersätze abgleichen kostet Zeit und Nerven. Die gute Nachricht: Du kannst Shopify und lexoffice verbinden und diesen Aufwand drastisch reduzieren. In dieser Anleitung zeigen wir dir alle Möglichkeiten, wie du eine Shopify lexoffice Integration einrichtest -- vom manuellen Export bis zur vollautomatischen App-Lösung. Egal ob du nach "lexoffice Shopify" oder "Shopify Lexware" suchst: Hier findest du die passende Lösung für deinen Shop.


    Warum Shopify und lexoffice verbinden?

    Shopify ist ein kanadisches Shopsystem -- und bietet keine native Anbindung an deutsche Buchhaltungslösungen. Für dich als Händler bedeutet das ohne Integration:

    • Manuelle Rechnungserstellung: Jede Bestellung muss einzeln in lexoffice angelegt werden
    • Fehleranfällige Datenübernahme: Kundennamen, Adressen und Beträge abtippen ist ein Garant für Tippfehler
    • Steuersatz-Chaos: 19%, 7%, EU-Fernverkauf, Drittland -- bei manueller Zuordnung schleichen sich Fehler ein
    • Zeitverlust: Bei 20 Bestellungen am Tag sind das schnell 45 bis 60 Minuten reine Verwaltung
    • Verspätete Buchführung: Viele Händler schieben die Buchhaltung auf und haben am Monatsende einen Berg unbuchter Belege

    Wenn du lexoffice mit Shopify verbindest, passiert das alles automatisch. Bestellung rein, Rechnung erstellt, Zahlung zugeordnet. Du sparst nicht nur Zeit, sondern reduzierst auch das Risiko fehlerhafter Buchungen -- und dein Steuerberater bekommt saubere Daten.


    Welche Möglichkeiten gibt es?

    Es gibt drei grundsätzliche Wege, um Shopify mit lexoffice zu verbinden. Jeder hat seine Vor- und Nachteile.

    1. Manueller CSV-Export und Import

    Der einfachste, aber aufwändigste Weg: Du exportierst Bestellungen aus Shopify als CSV und importierst sie manuell in lexoffice.

    Vorteile:

    • Keine zusätzlichen Kosten
    • Volle Kontrolle über jeden einzelnen Beleg

    Nachteile:

    • Extrem zeitaufwändig bei mehr als 10 Bestellungen pro Tag
    • Fehleranfällig (Tippfehler, vergessene Bestellungen)
    • Keine automatische Zahlungszuordnung
    • Keine Echtzeit-Synchronisation

    Fazit: Nur sinnvoll, wenn du wenige Bestellungen pro Woche hast und gerade erst startest.

    2. Automatisierung über Zapier oder Make

    Tools wie Zapier oder Make können als Brücke zwischen Shopify und lexoffice dienen. Du erstellst einen "Zap" oder ein "Szenario", das bei jeder neuen Shopify-Bestellung automatisch einen Beleg in lexoffice anlegt.

    Vorteile:

    • Automatisiert den Grundprozess
    • Flexibel konfigurierbar
    • Kein Programmieraufwand nötig

    Zu beachten:

    • Gutschriften, Zahlungsabgleich und OSS-Steuersaetze erfordern zusaetzliche manuelle Konfiguration
    • Fehlerbehandlung und Monitoring muessen eigenstaendig eingerichtet werden
    • Kosten sind volumenabhaengig (Preis je nach Anbieter und Tarif)

    Fazit: Eine flexible Loesung fuer technisch versierte Haendler. Fuer Shops mit vielen Bestellungen oder komplexen Steuerszenarien kann eine dedizierte App komfortabler sein.

    3. Dedizierte Shopify-Apps für lexoffice

    Die professionellste Lösung: Eine App aus dem Shopify App Store, die speziell für die Verbindung von lexoffice und Shopify entwickelt wurde. Mehrere Anbieter bieten solche Integrationen an.

    Vorteile:

    • Vollautomatische Rechnungserstellung und Zahlungszuordnung
    • GoBD-konforme Belege mit fortlaufender Nummerierung
    • Gutschriften und Stornos werden automatisch verarbeitet
    • OSS-Steuersätze korrekt zugeordnet
    • DATEV-Export über lexoffice möglich
    • Support bei Problemen

    Nachteile:

    • Monatliche Kosten (typischerweise 10 bis 30 Euro)
    • Du bist vom Anbieter abhängig (Updates, API-Änderungen)

    Fazit: Der empfohlene Weg für jeden Shop mit regelmäßigen Bestellungen.

    Vergleich der drei Methoden

    KriteriumManueller ExportZapier/MakeDedizierte App
    AutomatisierungKeineKonfigurierbarVollstaendig
    RechnungserstellungManuellKonfigurierbarGoBD-konform
    ZahlungsabgleichManuellKonfigurierbarAutomatisch
    GutschriftenManuellKonfigurierbarAutomatisch
    OSS-SteuersaetzeManuellKonfigurierbarAutomatisch
    DATEV-ExportUeber lexofficeUeber lexofficeUeber lexoffice
    ZeitaufwandHochMittelMinimal

    Schritt-für-Schritt: So verbindest du Shopify mit lexoffice

    Die folgende Anleitung gilt für die Einrichtung über eine dedizierte Shopify-App -- die Methode, die wir für die meisten Händler empfehlen.

    Voraussetzungen

    • Ein aktiver Shopify-Shop (Basic, Shopify, Advanced oder Plus)
    • Ein lexoffice-Account (mindestens Buchhaltung & Finanzen-Tarif)
    • Eine Shopify-App, die lexoffice unterstützt

    Schritt 1: App im Shopify App Store installieren

    1. Öffne den Shopify App Store und suche nach "lexoffice"
    2. Wähle eine App mit guten Bewertungen und aktivem Support
    3. Klicke auf "Installieren" und bestätige die Berechtigungen (Bestellungen lesen, Kunden lesen, Produkte lesen)
    4. Die Installation dauert weniger als eine Minute

    Schritt 2: lexoffice-Konto verknüpfen

    1. Öffne die App in deinem Shopify-Admin
    2. Klicke auf "lexoffice verbinden" oder den entsprechenden Button
    3. Du wirst zu lexoffice weitergeleitet -- melde dich dort an
    4. Bestätige die API-Berechtigungen
    5. Die Verbindung läuft in der Regel über OAuth, dein Passwort bleibt bei lexoffice

    Schritt 3: Kontenrahmen und Grundeinstellungen

    1. Wähle deinen Kontenrahmen: SKR03 (am häufigsten) oder SKR04
    2. Lege fest, ob Rechnungen als Entwurf oder direkt finalisiert erstellt werden sollen
    3. Konfiguriere die Rechnungsnummer-Logik (eigener Nummernkreis oder lexoffice-Standard)

    Tipp: Frag deinen Steuerberater, welchen Kontenrahmen er nutzt. Ein späterer Wechsel ist möglich, aber aufwändig.

    Schritt 4: Steuersätze konfigurieren

    Stelle sicher, dass folgende Steuersätze korrekt hinterlegt sind:

    • 19% -- regulärer Steuersatz (die meisten Produkte)
    • 7% -- ermäßigter Steuersatz (Bücher, Lebensmittel, etc.)
    • 0% -- steuerfrei (Exporte in Drittländer, Kleinunternehmer)
    • EU-Ländersätze -- falls du am OSS-Verfahren teilnimmst (siehe Abschnitt Steuersätze)

    Schritt 5: Zahlungsanbieter zuordnen

    Ordne jeden aktiven Zahlungsanbieter dem richtigen lexoffice-Konto zu:

    ZahlungsanbieterEmpfohlenes Konto (SKR03)
    Shopify Payments1360 (Geldtransit)
    PayPal1361 (PayPal)
    Klarna1362 (Forderungen Klarna)
    Vorkasse/Überweisung1200 (Bank)

    Schritt 6: Testbestellung durchführen

    Dieser Schritt ist Pflicht. Erstelle eine Testbestellung in Shopify und prüfe in lexoffice:

    1. Wurde die Rechnung automatisch erstellt?
    2. Sind Kundendaten (Name, Adresse) korrekt übernommen?
    3. Stimmen Betrag und Steuersatz?
    4. Ist die Rechnungsnummer fortlaufend und lückenlos?
    5. Wurde die Zahlung dem richtigen Konto zugeordnet?

    Lass die automatische und manuelle Buchhaltung im ersten Monat parallel laufen, um sicherzugehen, dass alles korrekt funktioniert.


    Welche Daten werden synchronisiert?

    Eine gute Shopify lexoffice Integration synchronisiert folgende Daten:

    Bestellungen und Rechnungen

    • Bestellnummer, Datum und Uhrzeit
    • Einzelpositionen mit Produktname, Menge und Preis
    • Versandkosten als separate Position
    • Rabatte und Gutscheine
    • Fortlaufende, GoBD-konforme Rechnungsnummern

    Kundendaten

    • Name und Firmenname
    • Rechnungsadresse und Lieferadresse
    • E-Mail-Adresse
    • USt-IdNr. (bei B2B-Kunden innerhalb der EU)

    Zahlungsinformationen

    • Zahlungsart (Shopify Payments, PayPal, Klarna, etc.)
    • Zahlungsstatus (bezahlt, ausstehend, erstattet)
    • Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter

    Steuerdaten

    • Anwendbarer Steuersatz pro Position
    • Netto- und Bruttobetrag
    • Steuerland bei EU-Fernverkauf (OSS)

    Gutschriften und Stornos

    • Vollständige und teilweise Erstattungen
    • Verknüpfung mit der Originalrechnung
    • Korrekte Stornobuchung in lexoffice

    Worauf achten? Steuersätze, OSS und Sonderfälle

    Die Verbindung von lexoffice und Shopify ist technisch unkompliziert. Die eigentliche Komplexität liegt in der steuerlichen Konfiguration.

    Inlandsverkäufe (Deutschland)

    Der Standardfall: 19% Umsatzsteuer auf die meisten Produkte, 7% auf ermäßigte Waren. Hier gibt es selten Probleme.

    EU-Fernverkauf und OSS

    Seit Juli 2021 gilt das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS). Wenn du an Privatkunden in anderen EU-Ländern verkaufst, musst du den Steuersatz des Empfängerlandes berechnen. Das sind 27 verschiedene Steuersätze.

    Achte darauf, dass:

    • Shopify die Steuersätze korrekt berechnet (unter Einstellungen > Steuern > EU konfigurieren)
    • Die App jeden EU-Steuersatz dem richtigen lexoffice-Konto zuordnet
    • Die Zuordnung zum Empfängerland erhalten bleibt (wichtig für die OSS-Meldung)

    Drittland-Verkäufe (Schweiz, UK, USA, etc.)

    Exporte an Privatkunden außerhalb der EU sind in der Regel umsatzsteuerfrei (0%). Achte darauf, dass:

    • Die Rechnung den Hinweis "steuerfreie Ausfuhrlieferung" enthält
    • Der korrekte Steuersatz (0%) gebucht wird
    • Zollinformationen nicht in die lexoffice-Rechnung gehören (das regelt Shopify separat)

    Kleinunternehmerregelung (Paragraph 19 UStG)

    Falls du die Kleinunternehmerregelung nutzt, darf auf keiner Rechnung Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Stelle sicher, dass:

    • In lexoffice der Kleinunternehmer-Status aktiv ist
    • Die App keine Umsatzsteuer auf Rechnungen ausweist
    • Der Hinweis auf Paragraph 19 UStG auf jeder Rechnung erscheint

    B2B-Verkäufe innerhalb der EU (Reverse Charge)

    Bei Verkäufen an Unternehmen mit gültiger USt-IdNr. in anderen EU-Ländern greift das Reverse-Charge-Verfahren. Die Rechnung wird ohne Umsatzsteuer ausgestellt, mit dem Hinweis "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers". Nicht alle Apps erkennen B2B-Bestellungen automatisch -- prüfe, ob deine App das unterstützt.


    zrapp: Aktuell sevdesk, lexoffice in Planung

    An dieser Stelle wollen wir ehrlich sein: zrapp unterstützt aktuell die Anbindung von Shopify an sevdesk. Die lexoffice-Integration ist in Planung, aber noch nicht verfügbar.

    Warum erwähnen wir das? Weil wir wissen, dass viele Händler genau vor dieser Entscheidung stehen: sevdesk oder lexoffice? Und weil wir keine falschen Versprechungen machen wollen.

    Was zrapp heute kann

    • Shopify mit sevdesk verbinden -- vollautomatisch
    • GoBD-konforme Rechnungen aus jeder Bestellung
    • Zahlungsabgleich für Shopify Payments, PayPal, Klarna und mehr
    • OSS-Steuersätze korrekt zuordnen
    • Gutschriften und Stornos automatisch verarbeiten
    • DATEV-Export für den Steuerberater
    • Einrichtung in unter 5 Minuten

    Was als Nächstes kommt

    Die lexoffice-Anbindung steht auf unserer Roadmap. Wenn du lexoffice nutzt und zrapp ausprobieren möchtest, sobald die Integration verfügbar ist, trag dich in unsere Warteliste ein.

    Es gibt bereits mehrere gute Apps im Shopify App Store, die Shopify und lexoffice heute verbinden. Schau dir die Bewertungen an, teste die kostenlosen Phasen und wähle die App, die zu deinem Workflow passt.

    Du nutzt sevdesk?

    Dann ist zrapp schon heute die richtige Wahl. Multi-Tool-Support, schnelle Einrichtung, deutscher Support.

    Jetzt zrapp kostenlos testen

    Du nutzt lexoffice?

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    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Kann ich Shopify und lexoffice ohne App verbinden?

    Ja, über manuellen CSV-Export oder Automatisierungstools wie Zapier und Make. Das funktioniert, ist aber fehleranfällig und zeitaufwändig. Bei mehr als 50 Bestellungen pro Monat empfehlen wir eine dedizierte App.

    Was kostet eine Shopify lexoffice Integration?

    Die Kosten hängen von der gewählten Methode ab. Dedizierte Shopify-Apps kosten zwischen 10 und 30 Euro pro Monat. Zapier ist im kostenlosen Tarif auf 100 Tasks begrenzt, danach ab 19,99 Dollar pro Monat. Dazu kommt das lexoffice-Abo ab 7,90 Euro pro Monat.

    Ist lexoffice das gleiche wie Lexware?

    lexoffice ist die Cloud-Buchhaltungslösung von Lexware (Haufe Group). Wenn du nach Shopify Lexware suchst, ist in den meisten Fällen lexoffice gemeint. Lexware bietet auch Desktop-Software an, aber für Shopify-Händler ist die Cloud-Variante lexoffice die relevante Lösung.

    Funktioniert die Integration auch mit Shopify Plus?

    Ja. Alle gängigen Shopify-lexoffice-Apps funktionieren mit sämtlichen Shopify-Plänen: Basic, Shopify, Advanced und Shopify Plus.

    Unterstützt zrapp bereits lexoffice?

    Aktuell unterstützt zrapp die Anbindung von Shopify an sevdesk. Eine lexoffice-Integration ist in Planung. Du kannst dich auf zrapp.de/warteliste eintragen, um benachrichtigt zu werden, sobald lexoffice verfügbar ist.


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